insertEFFECT auf der weltweit bedeutendsten Messe für die digitale Industrie in Hannover
Am Montag wurde von Angela Merkel die CeBIT 2010 in Hannover eröffnet. Bisher war das ein Event, welches an uns spurlos vorüber zog, obwohl es sich um die weltgrößte Computermesse der Welt handelt. Aber dieses Jahr sollte es anders werden. Angefangen hat es eigentlich auf dem BarCamp in Nürnberg. Dort kam Björn Negelmann auf mich zu mit Frage, ob wir uns vorstellen könnten, unseren Live-Mobile-Usability Test nochmals auf der Webciety zu präsentieren. Klar! Cebit – Live-Usability Test, das hört sich sehr gut an.
Also, sind Halil und ich gestern morgen mit dem Handyschlitten und ein paar Aufgaben im Gepäck zur Cebit gefahren. Halil wurde etwas ins kalte Wasser geworfen, weil er sehr spontan für Benno einspringen musste und Mobile Usability bisher nicht sein Steckenpferd war. Angekommen auf der CeBIT war das erste erwähnenswerte Ereignis eine an uns vorbeihuschende Bundeskanzlerin Angela Merkel zusammen mit dem spanischen Ministerpräsidenten José Zapatero. Nachdem wir uns durch die riesigen Hallen mehr oder weniger durchgekämpft haben, war das erste Ziel die Webciety. Zur Einstimmung auf diesen Rahmen, haben wir uns die Diskussion „Future of Web Management“ angeschaut. Diskutiert wurde hauptsächlich das Thema, wie Unternehmen geschickt die bestehenden Communities einsetzen können. Oder ob es sich lohnt sein eigenes Netzwerk aufzuziehen? Fazit: Erstmal das Potenzial bestehender Web 2.0 Technologien richtig nutzen. Einen musikalische Performance hat danach Johannes Kreidler dargeboten. Am Anfang für mich ein absolut neues Hörerlebnis. Die Töne aus den Lautsprechern hat Johannes mit Hilfe von Joysticks erzeugt. Gewöhnungsbedürftig, aber definitiv so, dass man überrascht ist, mit welchen Mitteln man Klänge und Sounds erzeugen kann.
Bevor die Bühne für uns frei war, fand noch eine kleine Diskussionsrunde zum Thema “Realtime Web & Attention Economy” statt. Und danach hieß es dann „Interactive! Mobile Usability Testing“ mit Halil und mir. Ein sehr guter Proband, den ich gleich wieder zu einem Use Test einladen würde, weil er sehr schön die „Think Aloud“ – Methode angewendet hat, hat mit seinem mobilen Endegerät ein paar Aufgaben gelöst. Exemplarisch an diesem Test haben sich dann die Problemgebiete „Eingabe und Ausgabe“ herauskristallisiert. Außerdem hat sich gezeigt, wie wenig auf den mobilen Kontext bei der Entwicklung mobiler Anwendungen eingegangen wird oder weshalb es so wichtig, dass man dem Benutzer die Texteigabe so leicht, wie möglich macht. Die Message unsere Session: „Schon mit einfachen Mitteln, kann man einen Guerilla Usability Test durchführen, mit dem man einfach und effizient Probleme einer mobilen Webseite detektieren kann.“.
Danach sind Halil und ich dann ganz entspannt über die CeBIT geschlendert, haben Uwe Seeler gelauscht, oder uns gewundert, dass gefühlte 99% der Hardware-Hersteller aus dem fernen Osten kommen.
Tags: CeBIT, Guerilla Usability Test, Webciety



März 6th, 2010 at 17:07
“Diskutiert wurde hauptsächlich das Thema, wie Unternehmen geschickt die bestehenden Communities einsetzen können” - was meinst du damit?
März 11th, 2010 at 10:44
Hallo “Wo kann ich”,
damit meine ich, dass gesagt wurde, es ist sinnvoll auf bestehenden Communities präsent zu sein. Konkreter Fall: Eine Facebook Anwendung lohnt sich mehr, weil dort bereits mehr als 400 Million Nutzer (Quelle: http://www.facebook.com/press/info.php?statistics) aktiv sind, als eine eigene Community aufzubauen. Als zweites Beispiel wurde Twitter genannt. Auch dort sollte man als Unternehmen aktiv sein. Allerdings muss die Voraussetzung sein, wie ich bereits geschrieben habe, dass Unternehmen mit diesen Web 2.0 Werkzeugen umgehen können.
Ich hoffe, dass es jetzt etwas verständlicher ist.
Viele Grüße
Nina
März 12th, 2010 at 06:10
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