Im Raum Nürnberg tut sich was…
…und zwar im mobilen Bereich. Gestern war in Erlangen der “Erfahrungsaustausch mobile Anwendung”. Organisiert wurde das Ganze von der NIK und BICC-NET. Vier Referenten beleuchteten jeweils in ihrem halbstündigen Vortrag ein Thema aus dem mobilen Bereich. Der Reihe nach wurden folgende Themen präsentiert: Usability im mobilen Web, Herausforderungen und Chancen von Location Based Services (LBS), Handyspiele und abschließend ein Vortrag zum Thema Mobile Plattformen. Da ich nicht auf jede Präsentation en detail eingehen werde, fasse ich kurz zusammen, was bei mir hängen geblieben ist:
- Jeder, der ein Android Gerät besitzt, trägt ein bißchen Franken in seiner Hosentasche, da Teile der Core Entwicklung von Teleca in Nürnberg umgesetzt wurden.
- seit 10 Jahren gibt es Handyspiele “Made in Franken”.
- Mit OpenStreetMap lassen sich LBS realisieren, Teilweise liefert OpenStreetMap detailiertere und spezifischere Daten als beispielsweise Google Maps, allerdings sollte man bedenken, dass die Daten von Usern generiert werden.
- Usability im mobilen Web wird immer wichtiger (nahm auch einen wichtigen Bestandteil beim “Navi für Behinderte” ein).
- Beispielprojekte, die vorgestellt wurden, waren technisch sehr gut realisiert, leider wird zu wenig in eine ansprechende GUI investiert.
- Plattformen, die bereits bei Mobiltelefonen eingesetzt werden, können in Zukunft auch auf Navigations-, Entertainment- oder TV-Geräten zum Einsatz kommen. Es gibt wohl schon ein Pilotprojekt mit Android in der Automobilindustrie.
- Es ist schwierig eine Aussage zu treffen, ob sich native Applikationen oder webbasierte Anwendungen durchsetzen werden.
Alles in allem war es eine sehr informative Veranstaltung und das rege Interesse hat gezeigt, dass durchaus Potential in Franken vorhanden ist.
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