Erste Ergebnisse des Usability Tests

Nachdem Ende des vergangenen Jahres der letzte große Meilenstein Usability Test der mobilen Webseite mobil.speisekarte.de auf dem Programm stand, liegen nun die Ergebnisse vor. In den letzten zwei Wochen wurde die Videoaufzeichnungen analysiert, bewertet und geschnitten. Außerdem fand eine Auswertung des Fragebogens und freien Protokolls statt.

Als ersten Punkt ein paar Details zum Fragebogen. Dieser wurde in Typo3 umgesetzt und beinhaltet Fragen zum Design, der Funktionalität und der Struktur der Oberfläche. Nach dem eigentlichen Test am mobilen Gerät, wird der Fragebogen von den Probanden ausgefüllt. Im ersten Teil des Fragebogens müssen sie die gesehene Oberfläche bewerten, dazu bekommen sie gegensätzliche Wortpaare und müssen diese Antonyme bewerten. Der zweite Teil des Fragebogens enthält zwei offene Fragen zu den Bereichen “Suche” und “Registrierung”.

Die Ergebnisse des ersten Teils werden in einem Polaritätenprofil visualisiert. Dieses semantische Differenzial zeigt das Ergebnis in Form einer Ratingskala. Diese berechnet sich aus den Antworten und zeigt den ermittelten Medianwert. Auf den ersten Blick erscheint das Resultat doch ziemlich gut, da sich die Kurve eindeutig im positiven Bereich befindet. Dennoch sind einige Tendenzen sichtbar, die man diskutieren sollte.  Zum einen das Antonym “nüchtern - verspielt”: Die Ratingskala geht in Richtung des Pols “verspielt”. Hier stellt sich die Frage: Soll das Design der mobilen Webseite verspielt sein oder nüchtern? Vielleicht aber auch keines von beidem und ein neutrales Ergebnis wäre optimal? An diesen Beispiel sieht man eindeutig, dass vor der Auswertung eine Zuteilung der Begriffe in die positiven und negativen Bereiche statt finden muss. Das zweite etwas kniffelige Pärchen ist “alltäglich - abgehoben”. Auch hier ist es schwierig eine Einteilung in positiv und negativ zu machen. Die Funktionalität einer Webseite sollte keinesfalls zu abgehoben sein, aber genauso wenig ist ein Ergebnis im Bereich alltäglich wünschenswert.

Aber nun genug der Worte. Hier das Ergebnis:

Abschließend noch ein paar Sätze zum Gesamtergebnis der Fragebogenauswertung. Obwohl dieses Ergebnis schon relativ gut ist, gibt es einige Punkte, die eine Überarbeitung und Optimierung erfordern. Außerdem werden wir uns nicht auf dem guten Ergebnis ausruhen, sondern die positiven Tendenzen festigen und die negativen möglichst in positive umwandeln. Die Analyse der Videos und des freien Protokolls zeigt eindeutige Schwachstellen. Doch dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

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